Langenorla

Ein Sandsteintagebau findet den Weg zurück in die Natur

  • Abb. 1: Blick nach Osten in den Tagebau Langenorla (Foto: Basalt AG 2004)
    Abb. 1: Blick nach Osten in den Tagebau Langenorla (Foto: Basalt AG 2004)
  • Abb. 2: Schrägluftbild des aktiven Tagebaus (Foto: BAG, 1993)
    Abb. 2: Schrägluftbild des aktiven Tagebaus (Foto: BAG, 1993)

Rohstoffgewinnung

Der ehemalige Sandsteintage­bau Langenorla bei Pößneck in Ostthüringen befindet sich naturräumlich und auch geologisch innerhalb des Thüringer Beckens. Die ehemalige Gewinnungsstätte am Osthang des Orlatals erschloss in einem knapp 5 ha großen Hangaufschluss am Häderberg feldspatreiche, mürbe Sandsteine innerhalb der Calvörde-(Nordhausen-)Folge des Unteren Buntsandsteins (siehe Abb. 1 und 2). Nur wenige Kilometer südlich beginnt bereits das Thüringer Schiefergebirge.

Die Rohstoffgewinnung zielte vorwiegend auf die feldspatreichen Sandsteine ab. Der Gehalt an Feldspäten erreichte zwischen 15 und 35 %, wodurch das Material in der feinkeramischen Industrie zum Einsatz kam. Der im Sediment enthaltene Feldspat ist dabei einfach nachzuweisen, da er durch Kaolinisierung beim Zerreiben zwischen den Fingern als weißes Pulver zurückbleibt. Die weiteren Bestandteile sind vorwiegend Quarz (55 bis 80 %) und in geringen Anteilen Glimmer, Tonminerale sowie Eisenoxide und -hydroxide. Feldspatärmere Partien der Lagerstätte wurden als Bau- und Bettungssand in der näheren Umgebung verwendet. Die Einzelkörner sind durch toniges Bindemittel verkittet, wodurch die Sandsteine wenig fest sind und einen meist mürben Charakter aufweisen.

Der Abbau des Sandsteins erfolgte in mehreren Etagen, die jeweils ca. 6 bis 8 m voneinander abgesetzt waren (siehe Abb. 3). Mittels Bagger wurde der Sandstein aus dem Gebirgsverband gelöst. Einzelne gut verkittete Sandsteinbänke mussten mittels Kleinsprengungen vorzerkleinert werden. Mit Muldenkippern wurde der Sandstein im Anschluss an die Aufbereitungsanlage gefahren. Dort sorgte ein Walzenbrecher für die weitere Zerkleinerung, ehe der gebrochene Sand in einer Sandwaschanlage (Schwertwäsche) von den Feinanteilen befreit wurde. Über Förderbänder gelangte das fertige Produkt dann an die Produkthalden, von wo der Abtransport stattfand. Das mit Schwebstoffen angereicherte Wasser aus der Produktwäsche wurde mehrstufig in Absetzbecken und Klärteichen gereinigt und anschließend in die Orla geleitet.   

Der Abbau in Langenorla reichte bis ins 19. Jahrhundert zurück. Auf mehr als 150 Jahre erstreckte sich der Zeitraum der Feldspatsandsteingewinnung für die Porzellan- und Bauindustrie, ab 1991 durch die Basalt-Actien-Gesellschaft. Die Fördermengen waren meist gering und betrugen in der letzten Phase des Abbaus rund 20 000 t, wovon ein Drittel auf die hochwertigen Feldspatsande entfiel. Rund zwei Drittel der Produktion nahmen die Bausande ein. Die letzte Förderung fand 1997 statt.

Abb. 3: Aktiver Tagebau (Foto: Hecht, 1992)

Wiedernutzbarmachungskonzept

Als Grundlage für die Wiedernutzbarmachung diente ein Landschaftspflegerischer Begleitplan (siehe Abb. 4). Dieser skizziert die Entwicklung des Tagebaus Langenorla vom – wenn auch kleinen – Industriebetrieb hin zum ungestörten Naturraum. Die hierzu notwendigen Maßnahmen wurden schon während des Abbaubetriebs begonnen bzw. vorbereitet und nach dem Ende der Gewinnungstätigkeit fertiggestellt. Die Gestaltungsprinzipien des Landschaftspflegerischen Begleitplans sind mehrschichtig. Einerseits soll sich die Bergbaufolgelandschaft gelungen in die umgebende Landschaft einfügen, ohne dass es zu starken landschaftlichen Brüchen kommt. Es wird auf landschaftsästhetische Aspekte hingewiesen, so z. B. auf eine angepasste Linienführung und die gezielte Pflanzung von Gehölzgruppen und Hecken zur Verminderung von Höhensprüngen und als Sichtschutz.

Abb. 4: Konzeption der Bergbaufolgelandschaft (Auszug aus dem Landschaftspflegerischen Begleitplan); die Punkte 1 bis 5 werden in der Vegetationsbeschreibung erklärt

Andererseits liegt der Schwerpunkt der Folgegestaltung auf der Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte. Überwiegend soll sich auf dem Tagebauareal eine natürliche Sukzession entwickeln. Diese wird punktuell mit der Pflanzung heimischer, standortgerechter Baum- und Straucharten unterstützt. Darüber hinaus sind Sonderbiotope für spezielle Tiergruppen vorgesehen, z. B. durch das Belassen von Felswänden, die Schaffung von Feuchtstellen und die Aufschüttung von Steinhügeln als Trockenstandort.

Einen dritten Schwerpunkt bildet die Folgegestaltung unter geowissenschaftlichen Gesichtspunkten. Aufgrund der Beschaffenheit des Untergrunds finden sich im Umfeld des Tagebaus Langenorla nur wenige Stellen, an denen der Felsuntergrund an die Oberfläche tritt. Der Landschaftspflegerische Begleitplan sieht deshalb das Belassen von einzelnen Felsbereichen vor. Neben der naturschutzfachlichen Wertigkeit solcher Sonderstandorte bleiben geologisch interessante Bildungen in unterschiedlichster Exposition erhalten. In Langenorla ist beispielhaft eine Schrägschichtung als Merkmal von Fluss- und Bachablagerungen aufgeschlossen. Teilweise sind komplette Flussrinnenfüllungen freigelegt. Auch die Wirkung von Verwitterung und Erosion kann an den Böschungen in Form von unterschiedlich stark herauspräparierten Schichtpaketen studiert werden.

Der Tagebau heute – Vegetation

Die Vegetation des Steinbruchs konnte sich seit Abbauende durch spontane Ansiedlung und Sukzession zum heutigen Zustand entwickeln; eine Bepflanzung oder Ausbringung von Samen erfolgte nicht. Daher kommen bisher auch vorwiegend Arten des direkten Umfeldes und Pionierarten vor, die schnell neue Standorte besiedeln können.

Die Abbausohle ist mit Sandsteingrus und Sand bedeckt, in die größere Steinbrocken eingebettet sind. Der Untergrund hat prinzipiell eine geringe Wasserhaltefähigkeit; daher konnten sich Trockengesellschaften entwickeln. In einzelnen Bereichen finden sich weniger durchlässige, tiefgründigere Böden, sodass hier auch anspruchsvollere Pflanzen gedeihen können. Das Vorkommen von Feuchtstellen und eines Stillgewässers weist auf solche wasserstauenden Bereiche hin.

Am Eingang zum Steinbruch hat sich eine hochwüchsige Ruderalvegetation (1, siehe Abb. 4) angesiedelt. Hier kommen Neophyten wie die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis), die Großblättrige Straußmargerite (Tanacetum macrophyllum) und Verlot-Beifuß (Artemisia verlotiorum) sowie Eutrophierungszeiger wie die Große Brennnessel (Urtica dioica) vor. Saumarten wie Rainfarn (Tanacetum vulgare) und Wilde Möhre (Daucus carota) leiten zu Magerrasen über, die im Zentrum des Steinbruchs (2) entstanden sind, aber noch einige Ruderalarten enthalten.

Abb. 5: Magerrasen mit Ruderalarten (Foto: Jeschke, 2011)
Abb. 6: Echtes Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea), (Foto: Jeschke, 2011)

Die Magerrasen bilden ein Mosaik mit feuchten Bodensenken, die von mehreren Binsen (Juncus effusus, Juncus conglomeratus, Juncus filiformis, Juncus articulatus) bestanden sind (siehe Abb. 5). In diesen Senken kommt außerdem das gesetzlich geschützte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea, siehe Abb. 6) vor, das früher als verdauungsförderndes Mittel („tausend Gulden wert“) verwendet wurde. Die lückigen Magerrasen weisen bereits einige charakteristische Arten auf, wie etwa die Frühlings-Segge (Carex caryophyllea) und verschiedene Moos- und Flechtenarten (Cladonia sp., Polytrichum piliferum, Hypnum cupressiforme var. lacunosum). Auf den Offenflächen setzt bereits eine Verbuschung mit Waldkiefer (Pinus sylvestris) und Hängebirke (Betula pendula) ein, vor allem am Hangfuß im Norden der Fläche.

Im Osten der Steinbruchsohle liegt ein etwa 200 m² großes Stillgewässer (siehe Abb. 7 und 8), das ein schützenswertes Biotop darstellt (3). Hier ist eine klare Zonierung des Bewuchses erkennbar: Am Ufer kommen Binsengesellschaften mit Flammendem Hahnenfuß (Ranunculus flammula) und Wasser-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) vor, die dann mit zunehmender Wassertiefe von Großseggenrieden und Sumpfbinsen-Rasen (Eleocharis palustris) abgelöst werden. Im Zentrum des Gewässers stehen Rohrkolben (Typha latifolia) und Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans).

Abb. 7: Stillgewässer (Foto: Jeschke, 2011)
Abb. 8: Wasserschlauch (Utricularia sp.), (Foto: Jeschke, 2011)

Im gesamten Gewässer tritt mit hoher Deckung der dicht unter der Wasseroberfläche treibende, gefährdete Wasserschlauch (Utricularia sp., vermutlich U. australis, siehe Abb. 8) auf. Diese fleischfressende Pflanze besitzt kleine Fangbläschen, mit denen sie vorbeischwimmende Kleintiere (Hüpferlinge, Wasserflöhe etc.) einsaugen und verdauen kann.

Die alten Absetzbecken westlich des Weges (4) sind von Weiden bestanden, an denen als typische Auwaldart bereits Wilder Hopfen (Humulus lupulus) emporklettert. In den fast ausgetrockneten ehemaligen Becken sind Reste von Feuchtvegetation aus Rohrkolben (Typha latifolia) und Binsen (Juncus sp.) erhalten, die aber bereits von Gräsern und Kanadischer Goldrute (Solidago canadensis) zurückgedrängt werden. Vom Bach aus kommend dringt der Neophyt Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) in die Bestände ein.

Im Umfeld des Steinbruchs kommen an den Hängen Eichen und Linden vor, außerdem Aufforstungen mit Waldkiefer (Pinus sylvestris) (5). Im Westen steht kleinräumig ein bodensaurer Buchenwald an, im Nordosten Waldkiefern. Hier ist in einem Seitental neben dem Steinbruch eine größere Fläche des Kiefernforstes durch Windwurf umgelegt. Reste von Magerrasen sind auf Absätzen der Steinbruchwand zwischen den Kiefern erhalten. Im Südosten des Steinbruchs sind die Hänge durchgehend mit Robinien (Robinia pseudoacacia) bewachsen, die in Mitteleuropa als neophytischer Waldpionier auf warmen und trockenen Böden bestandsbildend auftreten. Im unteren Teil der Steinbruchnordwand sind einige kleine Blockansammlungen vorhanden, die ein Habitat für beschattete Moosgesellschaften bieten können.

Der Tagebau heute – Fauna

Auf den Magerrasen finden sich zahlreiche Tierarten; vor allem Grashüpfer und Schmetterlinge sind mit vielen Arten vertreten. 

Abb. 9: Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea), (Foto: Jeschke)
Abb. 10: Gemeines Blutströpfchen (Zygaena filipendulae), (Foto: Jeschke)
Abb. 11: Zauneidechse (Lacerta agilis), (Foto: Jeschke)

Beobachtet wurden z. B. die Schmetterlinge Gemeines Blutströpfchen (Zygaena filipendulae, siehe Abb. 10) und Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus). Außerdem kommt hier die selten gewordene Zauneidechse (Lacerta agilis, siehe Abb. 11) vor. Am Kleingewässer fällt vor allem das Vorkommen von Libellen und Amphibien auf. Grünfrösche (Rana lessonae und Rana esculenta) kommen in größerer Anzahl im Gewässer vor, im Umfeld trifft man Erdkröten (Bufo bufo) an. Außerdem treten einige Libellenarten auf, wobei von der Blaugrünen Mosaikjungfer (Aeshna cyanea, siehe Abb. 9), einer unserer größten Libellenarten, sowohl erwachsene Tiere als auch Dutzende Häutungsreste (Exuvien) und ein frisch geschlüpftes Tier nachgewiesen werden konnten. Diese Art nutzt daher mit Sicherheit das Gewässer für ihre mehrjährige Larvenentwicklung.

Wiedernutzbarmachung - Resümee

Die tatsächlich durchgeführte Wiedernutzbarmachung orientierte sich in Grundzügen an den planerischen Vorgaben des Landschaftspflegerischen Begleitplans. In Teilbereichen wurde davon abgewichen; dies betrifft vor allem die Lage des Stillgewässers sowie die nicht vorgenommene aktive, punktuelle Pflanzung einzelner Bäume und Sträucher.

Nach einem Entwicklungszeitraum von fast eineinhalb Jahrzehnten seit dem letzten Abbau können folgende Ergebnisse der Wiedernutzbarmachung festgehalten werden:

  • Das ehemalige Tagebauareal gliedert sich dank der Böschungsgestaltung und der Vegetation harmonisch in die umgebende Landschaft ein. Unruhige Landschaftsformen oder gar Kerben wurden nicht erzeugt.
  • Der Steinbruch zeigt eine heterogene Geländestruktur mit zahlreichen Sonderstandorten, wie z. B. Vernässungsbereiche, Stillgewässer, Felswände, Blockschüttungen und Magerrasen.
  • Die sukzessive ökologische Entwicklung hat den Sandtagebau Langenorla voll erfasst. Hierbei entstanden wertvolle Biotope (z. B. Mosaik aus Magerrasen und Feuchtstellen auf der Abbausohle, Stillgewässer). Zudem finden sich einige seltene und geschützte Tierarten (z. B. Zauneidechsen).
  • Durch die Felsfreistellungen im Tagebau sind geologisch interessante, v. a. sedimentäre Strukturen erhalten geblieben. 

Das Konzept der Wiedernutzbarmachung erwies sich im Grundsatz als stimmig. Die Umsetzung konnte auch ohne zusätzliche Pflanzungen erfolgreich abgeschlossen werden. Eine ungelenkte, d. h.nicht über Pflanzungen gesteuerte Sukzession fördert die Ansiedlung autochthoner Arten und ist daher aus ökologischer Sicht vorzuziehen, auch wenn in den ersten Jahrzehnten ruderalartenreiche Bestände auftreten. Der aufgelassene Sandtagebau Langenorla wertet die Umgebung landschaftlich und ökologisch auf und ist in jedem Fall eine Bereicherung für das Orlatal. Die Inanspruchnahme des Standortes durch die Basalt-Actien-Gesellschaft ist damit beendet, das Areal findet seinen Weg zurück in die Natur. Langenorla ist somit ein weiteres Beispiel, wie ehemalige Rohstoffgewinnungsstätten zur landschaftlichen sowie zur Arten- und Biotopvielfalt beitragen. 

Die Autoren

Dr. Bernd Weiher

Geboren 1978 in Kösching, 1999 – 2005 Studium der Ingenieur- und Hydrogeologie an der Technischen Universität München (TUM) und der University of Canterbury in Christchurch (Neuseeland); Studienabschluss im Mai 2005 als Diplom-Geologe, 2009 Promotion an der TUM. 2003 – 2005 geologische Beratung für die Basalt-Actien-Gesellschaft (Hartsteinwerke Bayern-Thüringen), nach dem Studienabschluss 2005 Eintritt in die Basalt-Actien-Gesellschaft.

Dr. Michael Jeschke

Geboren 1974, 1993 – 2002 Studium der Biologie an der Technischen Universität München (TUM), Studienabschluss als Diplom-Biologe. 2002 – 2003 selbstständige Tätigkeit (biologische Kartierung und ökologische Lehrtätigkeit), 2003 – 2008 Assistent am Lehrstuhl für Vegetationsökologie der TUM, 2008 Promotion an der TUM. 2008 – 2009 wissenschaftliche Tätigkeit am Lehrstuhl für Vegetationsökologie der TUM, seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Trier.

Standort

Literatur

CEBULLA R., SCHRÖDER N., BODENSTEIN D., KALKBRENNER A., RAU D. & KUHN G. (1982): Erkundung Feldspatsand Langenorla – Ergebnisbericht mit Vorratsberechnung. Freiberg (VEB Geologische Forschung und Erkundung Freiberg).

HIRSCH G., DÖRFELT H., HEKLAU H., HÜBNER A., FUCHS E., SANDER F. W., SAMIETZ J., CREUTZBURG F. & THOM M. (1993): Floristisches und faunistisches Gutachten über das Bergbaugebiet Feldspat-Sandgrube Langenorla. Jena (Bioservice Jena).

JANETZ, S. (2004): Buntsandstein-Aufschlüsse im Orlatal des Thüringer Beckens. www.geoberg.de, abgerufen am 07.06.2011.

MEYER D. (1994): Landschaftspflegerischer Begleitplan zur Gestaltung der Bergbaufolgelandschaft Sandwerk Langenorla. Dresden (SEP Steine und Erden Planungsgesellschaft mbH).

SEIDEL G. (2003): Geologie von Thüringen. Stuttgart (Schweizerbart).

VOIGT  TH. & GAUPP R. (2000): Fazielle Entwicklung an der Grenze zwischen Unterem und Mittlerem Buntsandstein im Zentrum der Thüringer Senke. In: Beiträge zur Geologie von Thüringen, Neue Folge 7, S. 55 – 71. Jena (Thüringer Geologischer Verein e. V.).

WOLF J. & FRUHNER A. (2010): Abschlussbetriebsplan Sandsteintagebau Langenorla. Leipzig (FUGRO CONSULT GMBH).